Liefert Gesichtserkennungstechnologie vertrauenswürdige Ausweise?

Gesichtserkennungsabdeckung

Im Bereich der Zutrittskontrolle hat die Gesichtserkennung große Fortschritte gemacht. Die Gesichtserkennungstechnologie, die einst als zu langsam galt, um die Identität und Berechtigungen von Personen unter hohem Besucheraufkommen zu überprüfen, hat sich zu einer der schnellsten und effektivsten Lösungen für die Zutrittskontrolle in allen Branchen entwickelt.
Ein weiterer Grund für die zunehmende Verbreitung dieser Technologie ist die schnell wachsende Nachfrage nach kontaktlosen Zutrittskontrolllösungen, die dazu beitragen können, die Ausbreitung von Krankheiten im öffentlichen Raum einzudämmen.

Gesichtserkennung eliminiert Sicherheitsrisiken und ist nahezu unmöglich zu fälschen.
Moderne Gesichtserkennungstechnologie erfüllt alle Kriterien für eine reibungslose Zutrittskontrolle. Sie bietet eine präzise und unaufdringliche Methode zur Identitätsprüfung in stark frequentierten Bereichen wie Bürogebäuden mit mehreren Mietern, Industrieanlagen und Fabriken mit Schichtbetrieb.
Herkömmliche elektronische Zutrittskontrollsysteme basieren auf physischen Ausweisen wie Zugangskarten, Schlüsselanhängern oder Bluetooth-fähigen Mobiltelefonen, die alle verlegt, verloren oder gestohlen werden können. Gesichtserkennung eliminiert diese Sicherheitsrisiken und ist nahezu fälschungssicher.

Kostengünstige biometrische Optionen

Obwohl es weitere biometrische Verfahren gibt, bietet die Gesichtserkennung erhebliche Vorteile. Einige Technologien nutzen beispielsweise Handgeometrie oder Iris-Scanning, diese Optionen sind jedoch in der Regel langsamer und teurer. Daher eignet sich die Gesichtserkennung ideal für alltägliche Zutrittskontrollprozesse, etwa zur Zeiterfassung großer Belegschaften auf Baustellen, in Lagerhallen sowie in der Landwirtschaft und im Bergbau.

Neben der Überprüfung von Ausweisdokumenten kann die Gesichtserkennung auch feststellen, ob eine Person gemäß den staatlichen oder betrieblichen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften eine Gesichtsmaske trägt. Zusätzlich zur Sicherung von Standorten kann die Gesichtserkennung auch zur Zugangskontrolle zu Computern und Spezialgeräten eingesetzt werden.

Eindeutige numerische Kennung

Im nächsten Schritt werden die in den Videoaufnahmen erfassten Gesichter ihren eindeutigen digitalen Beschreibungen in den jeweiligen Dateien zugeordnet. Das System kann neu aufgenommene Bilder mit einer großen Datenbank bekannter Personen oder Gesichter aus Videostreams vergleichen.

Die Gesichtserkennungstechnologie ermöglicht die Mehrfaktor-Authentifizierung und durchsucht Fahndungslisten nach bestimmten Merkmalen wie Alter, Haarfarbe, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Gesichtsbehaarung, Brille, Kopfbedeckung und anderen identifizierenden Merkmalen, einschließlich kahler Stellen.

Starke Verschlüsselung

SED-kompatible Laufwerke nutzen einen speziellen Chip, der Daten mit AES-128 oder AES-256 verschlüsselt.

Zum Schutz der Privatsphäre werden im gesamten System Verschlüsselung und ein sicherer Anmeldeprozess eingesetzt, um unbefugten Zugriff auf Datenbanken und Archive zu verhindern.

Zusätzliche Verschlüsselungsebenen sind durch die Verwendung selbstverschlüsselnder Laufwerke (SEDs) verfügbar, die Videoaufnahmen und Metadaten speichern. SED-kompatible Laufwerke nutzen spezielle Chips, die Daten mit AES-128 oder AES-256 (Advanced Encryption Standard) verschlüsseln.

Anti-Spoofing-Schutzmechanismen

Wie gehen Gesichtserkennungssysteme mit Personen um, die versuchen, das System durch das Tragen einer Kostümmaske oder das Hochhalten eines Fotos zur Verbergung ihres Gesichts auszutricksen?

FaceX von der ISS beispielsweise verfügt über Anti-Spoofing-Funktionen, die primär die Lebendigkeit eines Gesichts überprüfen. Der Algorithmus erkennt problemlos die flache, zweidimensionale Beschaffenheit von Gesichtsmasken, gedruckten Fotos oder Handybildern und warnt vor Spoofing.

Erhöhung der Einfahrtsgeschwindigkeit

Die Integration von Gesichtserkennung in bestehende Zutrittskontrollsysteme ist einfach und kostengünstig.

Die Integration von Gesichtserkennung in bestehende Zutrittskontrollsysteme ist einfach und kostengünstig. Das System ist mit handelsüblichen Sicherheitskameras und Computern kompatibel. Zudem kann die bestehende Infrastruktur genutzt werden, um die architektonische Ästhetik zu erhalten.

Das Gesichtserkennungssystem kann den Erkennungs- und Identifizierungsprozess in Sekundenschnelle abschließen und benötigt weniger als 500 Millisekunden, um eine Tür oder ein Tor zu öffnen. Diese Effizienz eliminiert den Zeitaufwand für die manuelle Überprüfung und Verwaltung von Ausweisen durch Sicherheitspersonal.

Ein wichtiges Werkzeug

Moderne Gesichtserkennungslösungen sind unbegrenzt skalierbar und eignen sich daher für globale Unternehmen. Aus diesem Grund wird die Gesichtserkennung als Authentifizierungsmethode zunehmend in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt, die über die traditionelle Zutrittskontrolle und physische Sicherheit hinausgehen, darunter Gesundheitssicherheit und Personalmanagement.

All diese Eigenschaften machen die Gesichtserkennung zu einer natürlichen und reibungslosen Lösung für die Zutrittskontrolle – sowohl hinsichtlich Leistung als auch Kosten.


Veröffentlichungsdatum: 14. April 2023